Impressum | Haftungsausschluss | Kontakt

Alzheimer

Informationen für Betroffene und Angehörige

Alzheimer-Therapie

Die Behandlung der Alzheimer-Krankheit erfolgt mit einer Kombination aus medikamentöser und nicht-medikamentöser Therapie.

Antidementiva

Der Prozess der Degeneration der Nervenzellen lässt sich bis heute nicht stoppen. Durch den Einsatz von Antidementiva ist es jedoch möglich, die Folge- und Begleiterscheinungen, die aus dem Absterben der Neuronen resultieren, zu unterdrücken. Damit lässt sich ein Fortschreiten der Erkrankung verzögern und die Lebenssituation des Betroffenen verbessern. Zu den Antidementiva zählen Acetylcholinesterase-Hemmer und der Glutamatmodulator Memantin, die den Botenstoffwechsel beeinflussen, und die sog. Nootropika (wie Ginkgo biloba), die u. U. einen positiven Einfluss auf das Nervensystem haben können.

Antidepressiva und Neuroleptika

Neuroleptika wirken entspannend und beruhigend und können so Begleitsymptome wie Unruhe, Wahnvorstellungen oder Sinnestäuschungen lindern. Antidepressiva wirken stimmungsaufhellend und können so z. B. Depressionen entgegenwirken.

Nichtmedikamentöse Therapie

Physiotherapeutische Bewegungstherapie, die Schulung der feinmotorischen Fähigkeiten durch Ergotherapie aber auch spezielles kognitives Training können die seelische, körperliche und mentale Verfassung des Patienten verbessern. Damit kann in vielen Fällen die Lebensqualität erhöht und die Selbständigkeit erhalten werden.

morbus-alzheimer.net bookmarken

Weitere Artikel im Bereich Therapie:

Alzheimer-Therapie

Der Startartikel in diesem Bereich gibt Ihnen einen allgemeinen Überblick über die Behandlungsmöglichkeiten bei Alzheimer.

Alzheimer-News von Curado.de

  • Schmerztherapie mit Kombination aus Cannabis und Opiaten 11.12.2011
    Eine Schmerztherapie mit einer Kombination aus Opiaten und Cannabinoiden kann eventuell wirksamer sein als ausschließlich Opiate: Zu diesem Ergebnis kam eine kleine Studie von Wissenschaftlern der Universität von Kalifornien in San Francisco.